Wie die Fachzeitschrift Science in ihrer letzten Ausgabe berichtete hat der weltweite Verlust der großen Raubtiere weitreichende Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Das Fehlen der großen Jäger führt zur einseitigen Ausbreitung bestimmter Arten, was wiederum ein folgenreiches Ungleichgewicht nach sich zieht.

Als Beispiel nennen die Forscher etwa die Dezimierung bzw. das völlige Verschwinden der Wölfe in vielen Weltgegenden. In der Folge erhöhte sich die Zahl der Elche, Hirsche und Rehe, die wiederum viele Pflanzen fressen. Der Rückzug der Vegetation wirke sich wiederum auf Vögel oder kleinere Säugetiere aus.

Deshalb schlagen die Forscher eine weltweite Schutzinitiative für die großen Raubtiere vor.

Diese Entwicklungen seien in einigen Fällen nämlich auch wieder umkehrbar. Als positives Beispiel dient der Yellowstone Nationalpark (USA), in dem sich das ökologische Gleichgewicht seit der Wiederansiedlung von Bären und Wölfen nachweislich stabilisiert hat. Neben dem Klimawandel handle es sich beim Verschwinden der großen Fleischfresser jedenfalls um eine der größten Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Natur, so die Forscher. (zum Science Artikel)

Darüber hinaus besitzen Wölfe aber auch eine große kulturelle Bedeutung. In einigen Legenden der nordamerikanischen Natives tritt der Wolf zum Beispiel als weiser und guter Schöpfer der Erde auf oder als Träger des Wissens der Welt. Weiße Wölfe besitzen eine ganz besondere große spirituelle Bedeutung.

Einen solchen Wolf sucht der fünfjährige Biotologe Yann in den Urwäldern Kanadas, in denen die höchsten Bäume der Erde wachsen. Eine geheimnisvolle Fee und viele kleine Geschöpfe des Waldes helfen ihm.

Welches Geheimnis der weise Wolf dem Biotologen mit auf den Weg gibt, das erzählt das neue Abenteuer: Der Biotologe Yann … spricht mit dem Wolf.