Die Uno Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten hat den Schutz für dieselben ausgeweitet. 32 Tiere standen zur Debatte. Bis auf den Löwen, die afrikanischen Staaten konnten sich nicht einigen, schafften es alle Tiere auf die Liste.
21 Hai-, Rochen- und Sägefischarten stellen die wichtigste Untergruppe der neu aufgenommenen Tiere dar. Die zum Teil kommerziell gefangenen Arten brauchen dringend bessere Überlebenschancen. Für Mantas und Teufelsrochen wird ein absolutes Fangverbot erlassen.
Schnabelwal,  zentralasiatischen Steppentiere und einige Zugvögel, darunter auch der in Europa heimische Blauracke genießen nun ebenso besseren Schutz. Eine der großen Gefahren ist die illegale Jagd auf Zugvögel, die beispielsweise in Ägypten mit einem Hunderte Kilometer langen Fangnetz durchgeführt wird.

Zum Schutz des Eisbärs sollen die ansteigenden Touristenfahrten und Ölbohrungsprojekte in der Arktis geregelt werden, die neben dem Klimawandel und dem Eisverlust am Nordpol ebenfalls eine große Bedrohung für den Eisbären darstellen.

Und was sagt der Eisbär zum Biotologen Yann, nachdem Yann ihn nach langer Suche, die hoch oben auf dem Gletscher begann und im nördlichsten Norden endete, endlich findet?

„Warm heute, liebe Leute.
Hättest du vom Gletscher etwas Eis mitgebracht,
Dann hätte  ich ganz eisbärig laut gelacht.“
Dann lacht er laut.
Wie hätte ich das denn tun sollen?“ fragt Yann ihn verwundert.

„Ach, Yann, mein Herz, das war ein Scherz.“ Der Eisbär streckt sich, steht auf und tapst mit seinen Kindern von Eisscholle zu Eisscholle langsam davon.

Die Wolken hängen tief hier im nördlichen Norden. Ich schaue den Eisbären so lange nach, bis sie nur noch ein winziger Punkt sind.

Wo sie wohl hingehen?