Jetzt ist der Biotologe Yann in Thailand bei seinem 9. Abenteuer. Er findet den kleinen Elefanten Salia und erlebt eine aufregende Zeit mit ihm bis Salia schließlich zu seiner Herde zurückkehrt.

Am Sonntag ist Yann in Chang Mai angekommen und abends über den Sonntagsmarkt gegangen. Die in einer Reihe sitzende Straßenband und der goldene Tempel haben ihm am besten gefallen. Dann hat Yann sich Mais in einer der vielen Garküchen am Tempel ausgesucht.

Band

Tempel

beim Nachtmahl

Und dann auf dem Land

Blick  von der Veranda

Am Montag traf er dann den Elefanten Salia. Zuerst ging er mit ihm spazieren zum Fluß. Dort erfrischte er Salia mit Wasser und Salia ihn.

Spaziergang zum Fluß

Es dauerte gar nicht lange, da saß Yann schon obenauf und ritt los. Den Haken in seiner Hand braucht er zum Lenken des Elefanten und das Seil zum festhalten, weil er sonst runterfällt. Es schaukelt nämlich ganz schön auf dem Elefantenrücken.

Aber Elefanten haben einen mächtigen Hunger, 200kg am Tag sollten es schon sein.

Fütterung

Die Kultur der domestizierten Elefanten ist sehr alt. Nur Mahouts dürfen Elefanten führen und früher war dies ein angesehener Beruf in Thailand. Es gibt noch ca. 4500 Elefanten in Thailand. Davon ca.2500 domestizierte und ca. 2000 wilde Elefanten.

Vor 20 Jahren wurde in Thailand der Holzeinschlag verboten, da der Waldbestand akut gefährdet war. War Thailand in den 60ger Jahren noch zu 50% von Wald bedeckt, so waren es 30 Jahre später nur noch 15%. Dieser Restbestand wurde in Nationalparken unter Schutz gestellt. Dort leben auch die wilden Elefanten. Wie lange noch?

Mit dem Verbot des Holzeinschlags wurden die dort arbeitenden  Elefanten und  Mahouts arbeitslos. Deshalb wurde ein Programm aufgelegt die Elefanten dem Tourismus zuzuführen. Deshalb gibt es in Nordthailand die Möglichkeit auf Elefanten zu reiten. Aber auch hier gibt es große Unterschiede.

Der Biotologe  Yann lebt nun in einem Camp, in dem mit den Elefanten sehr gut umgegangen wird. Sie leben im Wald, wenn sie „frei haben“ unter Bedingungen, die so naturnah, wie möglich sind. Wir sind gespannt, was Yann noch erleben wird und weiter berichten.

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