Erster Erfolg für die Kampagne von Campact und WWF „Kein Kohlehafen am Great Barrier Reef!“ Aufgrund ihres Protests hat die Deutsche Bank nachgegeben und klar gestellt, dass für sie die Investition am Riff kein Thema ist, solange die UNESCO den Ausbau des Kohlehafen nicht für unbedenklich hält. Diese erwägt aber, das Great Barrier Reef sogar auf die Liste der gefährdeten Weltnaturerbestätten zu setzen. Gestern während der Hauptversammlung der Deutschen Bank hat der Chef der Bank, Jürgen Fitschen, auf die Vorwürfe reagiert und und erklärt: Die Deutsche Bank kann schon deswegen nicht in das Projekt einsteigen, weil die UNESCO Bedenken geäußert hat. Campact vermutet zunächst, dass sich die Bank wegducken und die Verantwortung an die UNESCO abschieben will. Doch kurze Zeit später sagt es der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Paul Achleitner, nochmal deutlicher: “Wir haben mit dem Projekt nichts zu tun und werden dort auch künftig nicht einsteigen.”

Der Ausbau des Hafens am Abbot Point würde Millionen Tonnen Schlamm und Schlick ins UNESCO Weltnaturerbe werfen und das Leben der Wunderwelt, die der Biotologe Yann in seinem 10. Abenteuer erkundet hat, gefährden.

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Foto Clownfisch: Jim Gramming