Seit kurzem ist der aktuelle Bericht des Weltklimarates der Vereinten Nationen öffentlich. Viele Medien berichteten bereits darüber – Erwärmung und mehr Wetterextreme, Gefährdung der Nahrungsmittelverfügbarkeit oder der Meeresspiegelanstieg sind nur einige der Folgen.

Gerade Kinder schockieren diese Nachrichten. Daher sollte man sie sanft an das Thema heranführen.  Die Bücher des Biotologen Yann zeigen die Vielfalt und Schönheit der Natur auf. So fällt es Kindern leicht bedrohte Arten zunächst kennen-, dann lieben und zum Schluss schützen zu lernen.

In einem Diskussionsbeitrag bezeichnet die Deutsche UNESCO – Kommission die frühe Kindheit als „… eine besonders sensible Phase körperlicher, kognitiver, sozialer und emotionaler Entwicklungen eines Kindes. Was Menschen sich an Grundfertigkeiten, Werthaltungen und Überzeugungen aneignen, spielt eine große Rolle dafür, wie sie sich in ihrem weiteren Leben sich selbst, ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt gegenüber verhalten.“

Kinder haben in der frühkindlichen Phase (4-8 Jahre) eine ganz eigene Logik, die Realität und Phantasie verbindet. Diese Entwicklungsphase wird auch als die „magische Phase“ bezeichnet. In dieser Phase ist in der Vorstellung der Kinder alles möglich. Alles, was das Kind sich wünscht oder denkt, könnte passieren. Das Tiere sprechen können, ist für die Kinder dieses Alters genau so wirklich wie ihr Bett, in dem sie schlafen.

In den zwölf Geschichten des Biotologen Yann werden Realität, versinnbildlicht durch die realen Fotos und Fiktion, dargestellt durch die Geschichte, miteinander verwoben.

Yanns Abenteuer sind nicht vordergründig mit dem Sachthema Klimawandel befasst, sondern vermitteln den Zugang zu der Problematik über die Tiere  und Völker, denen  Yann auf seinen Reisen begegnet und über die Landschaften, die er durchdringt…

Das emotionale Erleben bewirkt eine tiefe Speicherung der Zusammenhänge im Gedächtnis. Emotionales Lernen wirkt nachhaltiger als die Vermittlung rein sachlicher Information.